Betreuungsoffensive des Landes NÖ: Die wichtigsten Infos

Von der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde eine Bildungs- und Betreuungsoffensive des Landes NÖ mit fünf konkreten Eckpunkten im Bereich der Kinderbetreuung, darunter auch die Öffnung der Kindergärten für Kinder ab zwei Jahren, präsentiert.

Die wichtigsten Fakten sind hier zusammengefasst:

1) Kindergarten ab 2 Jahren, Kleinkinderbetreuung bis 2 Jahre
• Ab September 2024
• Schließen der Lücke zwischen 2-jähriger Karenz und Kindergartenan den Verbraucherpreisindex (VPI) angepasst werden.

2) Gratis Vormittagsbetreuung für alle Kinder unter 6 Jahren
• Bereits jetzt im Kindergarten
• Ab September 2023 auch in der Kleinkinderbetreuung
• Und: Leistbar am Nachmittag (max. 180 Euro)

3) Kleinere Gruppen und bessere Betreuung
• Kindergarten: Verkleinerung der max. Gruppengröße auf 22
• 3 statt 2 Fachkräfte in jeder Kleinkindergruppe
• Ab September 2024

4) Weniger Schließtage in den Kindergärten
• nur mehr eine statt drei Wochen im Sommer geschlossen
• ab Sommer 2023

5) Flächendeckendes, wohnortnahes Nachmittagsangebot
• Angebot bereits ab 1 Kind
• an Bedarf angepasste Öffnungszeiten
• Intensivierung von Gemeindekooperationen, dadurch flächendeckendes Angebot in Wohnortnähe

Anti-Teuerungspaket: So kommen Sie zu Ihrem Geld!

Alle Leistungen auf einen Blick

Welche (Akut-)Maßnahmen sind relevant für private Haushalte bzw. Privatpersonen?

Das Land Niederösterreich führt einen „Strompreisrabatt“ ein. Die Höhe der Entlastung ist von der Anzahl der Haushaltsmitglieder abhängig.

Mehr dazu >>

Familienleistungen:
Für Bezieher*innen der Familienbeihilfe gibt es eine einmalige, automatische Sonderzahlung von 180 € pro Kind. Dieses Geld soll im August oder September ausgezahlt werden.

Der Familienbonus soll schon im Jahr 2022 auf 2.000 € pro Kind bzw. 650 € für Kinder über 18 Jahre erhöht werden. Falls der Familienbonus nicht von der Lohnverrechnung des Arbeitgebers berücksichtigt wird, ist er über die Arbeitnehmerveranlagung Anfang 2023 zu beantragen.

Parallel dazu wird der sogenannte Kindermehrbetrag, also der Steuerabsetzbetrag für Eltern mit kleinen Einkommen, von 450 auf 550 € erhöht. Er ist über die Arbeitnehmerveranlagung Anfang 2023 zu beantragen.

300-Euro-Teuerungsausgleich:
Diese Notfallmaßnahme soll Menschen nützen, die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, eine Ausgleichszulage, Sozialhilfe, Umschulungsgeld oder Stipendien beziehen. Außerdem jenen, die über längere Zeit Kranken- und Rehabilitationsgeld beziehen. Die Auszahlung soll im September automatisch mit der jeweiligen Leistung (z.B. AMS-Geld) erfolgen.

Klimabonus:
Der Klimabonus soll 2022 einheitlich auf 250 € pro Person (statt wie bisher 100 bis 200 € regional gestaffelt) erhöht werden. Kinder unter 18 Jahren im selben Haushalt bekommen die Hälfte. Ausgezahlt wird der Klimabonus im Oktober oder November. Wo die Kontonummer fehlt, werden Gutscheine ausgeschickt, die man bei Partnerunternehmen einlösen kann.

Teuerungsbonus:
Gleichzeitig mit dem Klimabonus kommt der Teuerungsbonus von einmal 250 € pro Person. Kinder unter 18 Jahren im selben Haushalt bekommen die Hälfte. Ab einem jährlichen Einkommen von 90.000 € wird der Teuerungsbonus mit einem Grenzsteuersatz von 50% steuerpflichtig. In diesem Fall sind die 250 € über eine verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung als Einkommen zu erklären.

Einmalzahlung für Pensionist*innen und Teuerungsabsetzbetrag von bis zu 500 €:
Pensionist*innen erhalten von ihrem Pensionsversicherungsträger im September 2022 eine steuer- und SV-freie Einmalzahlung von bis zu 500 €. Parallel dazu werden die bestehenden Absetzbeträge für Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen für 2022 einmalig um bis zu 500 € erhöht (Teuerungsabsetzbetrag). Der Teuerungsabsetzbetrag muss über die Arbeitnehmerveranlagung Anfang 2023 aktiv beantragt werden. Pensionist*innen mit Anspruch auf die Einmalzahlung haben keinen Anspruch auf den Teuerungsabsetzbetrag.

Steuerfreie und SV-freie Prämie:

Die in der Corona-Krise 2020/21 beschlossene Regelung, dass zusätzlich geleistete Zulagen und Bonuszahlungen von bis zu 3.000 € pro Arbeitnehmer*in und Jahr steuerfrei ausbezahlt werden, wird auf 2022/23 verlängert. Mit dem Zusatz, dass ein Drittel nur durch kollektivvertragliche Vereinbarungen ausgeschöpft werden kann.

Abschaffung der kalten Progression:
Unter kalter Progression versteht man den Anstieg der Steuerbelastung durch den jährlichen Inflationsausgleich bei Löhnen und Pensionen. Bislang wurde die Steuerbelastung durch regelmäßige Steuerreformen ausgeglichen. Künftig soll der Steuertarif jährlich angepasst werden. Dazu werden Steuerstufen und Absetzbeträge mit 2/3 der Vorjahresinflation angepasst. Über die Verteilung des verbleibenden Drittels entscheidet die Politik. Der Gruppe der Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen bringt diese Maßnahme etwa 300 Mio € pro Prozentpunkt Inflation. Ausgezahlt wird über die Lohnverrechnung bzw. die Arbeitnehmerveranlagung.

Valorisierung der Sozialleistungen:
Sozialleistungen wie Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag, Kinderbetreuungsgeld, Studienbeihilfe und Reha-, Kranken- und Umschulungsgeld sollen ab sofort laufend an den Verbraucherpreisindex (VPI) angepasst werden.

Das ist nach der Ferialarbeit zu beachten

Während der Sommermonate gehen zahlreiche Schüler und Studenten einer Ferialarbeit nach.
Für Ferialarbeitnehmer*innen gelten die gleichen arbeitsrechtlichen Spielregeln wie für alle Beschäftigten.

Tipp 1: Schriftlichen Arbeitsvertrag abschließen, Dienstzettel aufbewahren
Ein Arbeitsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Ferialarbeitnehmer*in und Arbeitgeber*in. Er legt die Tätigkeit, Beginn und Ende der Beschäftigung, Arbeitszeit sowie die Bezahlung fest. Der Arbeitsvertrag kann zwar schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden, die AK empfiehlt jedoch, sich mit einem schriftlichen Arbeitsvertrag oder Dienstzettel abzusichern.

Tipp 2: Arbeitszeiten und Pausen
Jugendliche unter 18 dürfen höchstens acht Stunden täglich und 40 Stunden an 5 Tagen wöchentlich arbeiten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Wochenarbeitszeit auch anders verteilt werden – insbesondere im Gastgewerbe.

Jugendliche haben täglich Anspruch auf eine Ruhepause von mindestens einer halben Stunde, sofern die Gesamtdauer der täglichen Arbeitszeit mehr als 4,5 Stunden beträgt. Ferialjobber*innen über 18 müssen spätestens nach sechs Stunden eine halbe Stunde Pause einlegen. 

Tipp 3: Arbeitszeitaufzeichnungen führen
So ist man im Streitfall gewappnet: Regelmäßig Aufzeichnungen über Beginn und Ende der Arbeitszeit und Pausen sowie die genauen Tätigkeiten führen und aufbewahren. Unrichtige Arbeitszeitaufzeichnungen nicht unterschreiben! Die AK bietet neben Vorlagen zur Aufzeichnung von Arbeitszeiten auch eine eigene App an, mit der Arbeitszeiten direkt auf dem Smartphone erfasst werden können, den AK-Zeitspeicher.

Tipp 4: Bezahlung – wie viel bekomme ich für meine Arbeit?
Arbeiten für ein Taschengeld – das war einmal! Der Ferialjob muss mindestens nach Kollektivvertrag bezahlt werden. Gibt es für eine Branche keinen, bildet das ortsübliche Entgelt den Mindestlohn. 700 bis 1500 Euro brutto sollte der Ferialjob also auf jeden Fall bringen! Wie viel vom Bruttolohn nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen übrig bleibt, lässt sich mit dem Brutto-Netto-Rechner herausfinden. 

Tipp 5: Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld
Ob Ferialarbeitnehmer*innen anteilig Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten, hängt vom Kollektivvertrag der jeweiligen Branche ab (www.kollektivvertrag.at). In den allermeisten Fällen steht es aber zu.

Tipp 6: Urlaubsanspruch & Urlaubsersatzleistung
Selbst wenn nur für ein paar Wochen gearbeitet wird: Auch Ferialarbeitnehmer*innen haben Urlaubsanspruch und zwar anteilig je nach Beschäftigungsdauer. Pro gearbeitetem Monat sind das, bei einer fünf-Tage-Woche, zwei Urlaubstage. Wer die bezahlte Freizeit nicht konsumiert, bekommt am Ende Geldersatz – in Form der Urlaubsersatzleistung.  Diese muss bei Beendigung mit der Endabrechnung bezahlt werden.

Tipp 7: Checken Sie Ihre Lohnabrechnung!
Ein Gehaltszettel ist auch für Ferialarbeitnehmer*innen Pflicht! Ein Check, ob alles abgerechnet wurde, kann dabei nie schaden. Bei Unklarheiten ist Nachfragen ein Muss. Wenn zustehendes Entgelt nicht ausbezahlt wurde (z.B. Lohn oder Urlaubsersatzleistung), sollte die Arbeitgeber*in sofort per Einschreiben zur Nachzahlung aufgefordert werden. Achtung: Wer zu lange wartet, kann aufgrund von Verfallsbestimmungen Geld verlieren!

Tipp 8: Korrekt sozialversichert?
Schon bevor Ferialjobber*innen ihre Arbeit aufnehmen, muss sie ihr Arbeitgeber bei der Gebietskrankenkasse anmelden. Eine Kopie der Anmeldung muss den Ferialjobber*innen übermittelt werden. Dies ist sehr wichtig, um bei Arbeitsunfall oder Krankheit abgesichert zu sein. Und, auch wenn junge Leute oft noch nicht daran denken: Beim Ferialjob werden bereits erste Ansprüche für die Pension erworben! Nach Ende der Beschäftigung hat man zudem eine Kopie der Abmeldung von der Sozialversicherung zu erhalten.

Tipp 9: Keine Verzichtserklärung unterschreiben!
Achtung vor Kleingedrucktem: Dort sind mitunter Verzichtserklärungen zu finden. Wer voreilig unterschreibt, könnte zum Beispiel um das Geld für geleistete Überstunden umfallen. Vor jeder Unterschriftsleistung daher zur Sicherheit mit der Arbeiterkammer oder der zuständigen Fachgewerkschaft Rücksprache halten!

Tipp10: Das Zuckerl im Nachhinein: Die Arbeitnehmer*innenveranlagung
Wer über das Jahr gerechnet weniger als 12.000 Euro verdient, ist nicht lohnsteuerpflichtig. Wurde dennoch Lohnsteuer abgezogen, können sich Ferialarbeitnehmer*innen diese mit der Arbeitnehmer*innenveranlagung (Formular L 1) innerhalb der nächsten fünf Jahre vom Finanzamt zurückholen.

Reparaturbonus für elektronische Geräte

Zweite Chance für Elektrogeräte

Vieles wird weggeschmissen, obwohl es eigentlich noch gut zu brauchen ist. Ist etwas kaputt gegangen, ist das noch kein Grund zum Wegwerfen.

Jetzt gibt es österreichweit eine Förderung für die Reparatur von Elektrogeräten.

Reparatur­bonus: Reparieren statt Wegwerfen

Mit dem Reparaturbonus erhalten Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich für Elektro- und Elektronikgeräte pro Bon:

  • 50% der Kosten für eine Reparatur – maximal 200 Euro
  • 50 % der Kosten für einen Kostenvoranschlag – maximal 30 Euro

Pro Reparaturfall kann ein Bon eingelöst werden!

So funktioniert’s

  • Beantragung vor Reparatur auf der Webseite www.reparaturbonus.at
  • Der Bonus wird per Mail zugesandt bzw. steht als Download bereit
  • Innerhalb von drei Wochen bei einem teilnehmenden Partnerbetrieb einlösbar
  • Der Förderbetrag wird von der Rechnung abgezogen und auf der Rechnung ausgewiesen

Teilnehmende Betriebe

Die teilnehmenden Betriebe, bei denen der Bonus eingelöst werden kann, und weiterführende Informationen finden Sie auf der Website: www.reparaturbonus.at oder www.reparaturnetzwerk.at (für Wien).

KONTAKT
Konsumentenschutz
Mo – Fr: 8 – 13 Uhr
Telefon: +43 5 7171 23000
E-Mail
Videoberatung

Bildungsberatung – Berufsorientierung

Bildungsberatung: Terminvereinbarung

Sie wollen sich weiterbilden oder beruflich verändern? Lassen Sie sich von unseren Bildungsberater*innen weiterhelfen!

Das beraten wir:

  • Bildungskarenz, Bildungsteilzeit oder Fachkräftestipendium
  • Finanzierung einer Aus- und Weiterbildung
  • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen auf Bildungsbeihilfen
  • Bildungsabschluss nachholen
  • Berufliche Veränderung
  • Schule oder Studium

Jetzt Termin buchen!

Berufsorientierung: „Was willst du mal beruflich machen?“

Für die richtige Berufswahl ist es wichtig,

  • sich mit seinen Stärken und Interessen zu beschäftigen!
  • zu überlegen, wie man gerne in Zukunft arbeiten möchte!
  • zu wissen, welche Tätigkeiten in den jeweiligen Berufen ausgeübt werden!

Im Berufsorientierungsprozess werden Informationen und Erfahrungen gesammelt, um für die Berufswahl eine gut überlegte Entscheidung treffen zu können. Auch in der Schule werden im Berufsorientierungsunterricht wichtige Informationen vermittelt und es wird über die mögliche berufliche Zukunft gesprochen.

Die Arbeiterkammer Niederösterreich bietet Jugendlichen, Eltern und Schulen ein breites Angebot.

Für Jugendliche:

Auf AK Young gibt es Infos zu Veranstaltungen. Mehr zu Lehre und weiterführenden Schulen, Bewerbung, Praktikum und Berufseinstieg befindet sich HIER.

Für Eltern:

Eltern können ihre Kinder im Berufsorientierungsprozess unterstützen. Rechtliches zum Arbeiten von Jugendlichen, Tipps und Infos finden sich HIER.

Berufsorientierung To Go

Eine neue APP von WK & AK Niederösterreich unterstützt Jugendliche und Eltern bei der Berufswahl. In drei Schritten geht’s zum Traumberuf.

Gleich loslegen

Steuervorteile für Familien

Für Familien gibt es Absetzbeträge, die die Lohnsteuer verringern. Manche Steuerbegünstigungen können Sie bereits bei der monatlichen Lohn- bzw. Gehaltsverrechnung durch Ihre Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber berücksichtigen lassen.

Dazu zählen der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag und der Familienbonus. Die übrigen Begünstigungen können Sie ausschließlich im Zuge der Arbeitnehmer*innenveranlagung geltend machen. Dafür benötigen Sie die Formulare L1 und L1k oder L1k-bF.

Familienbonus

Für alle Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, steht seit 2019 der Familienbonus zu. Aber auch wenn Sie von Ihrem Kind getrennt leben und Anspruch auf den Unterhaltsabsetzbetrag haben, können Sie den Familienbonus geltend machen. Nähere Informationen zum Familienbonus finden Sie unter diesem Link.

Alleinerzieherabsetzbetrag (AEAB)

Der Absetzbetrag für Alleinerziehende steht Ihnen zu, wenn Sie

  • in einem Kalenderjahr für ein oder mehrere Kinder mehr als sechs Monate Familienbeihilfe bezogen haben und
  • mehr als die Hälfte im Kalenderjahr nicht in einer Ehe, einer Lebensgemeinschaft oder einer eingetragenen Partnerschaft gelebt haben.

Alleinverdienerabsetzbetrag (AVAB)

Als Alleinverdiener*in gelten Sie im Steuerrecht, wenn Sie drei Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihre Ehe, Lebensgemeinschaft oder Ihre eingetragene Partnerschaft dauerte im Kalenderjahr mehr als sechs Monate.
  • Es wurde für ein oder mehrere Kinder mehr als sechs Monate Familienbeihilfe bezogen.
  • Und Ihre Partnerin oder Ihr Partner hat im selben Kalenderjahr nicht mehr als 6.000 € verdient. Ob ihr oder sein Einkommen unter dieser Einkommensgrenze liegt, lässt sich folgendermaßen berechnen:

MEHR

Kindermehrbetrag

Haben Sie an nicht mehr als 330 Tagen im Kalenderjahr Bezüge aus der Arbeitslosenversicherung (z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe) oder Mindestsicherung bzw. Grundversorgung erhalten, dann bekommen Sie zusätzlich zum AVAB oder AEAB den Kindermehrbetrag als Negativsteuer.

Die Negativsteuer für den AVAB bzw. AEAB und den Kindermehrbetrag erhalten Sie mit der Arbeitnehmer*innenveranlagung.

Ab der Veranlagung 2022 erhalten Sie den Kindermehrbetrag auch dann, wenn Sie keinen Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag haben. Voraussetzung ist jedoch, dass auch Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin so wenig verdient, dass sich der Familienbonus nicht auswirkt. Außerdem müssen Sie in Zukunft an mindestens 30 Tagen im Jahr steuerpflichtige Einkünfte erzielen.

Nähere Informationen zum Kindermehrbetrag finden Sie unter diesem Link.

Mehrkindzuschlag

Für Eltern, deren gemeinsames Jahreseinkommen 55.000 € im Jahr nicht übersteigt, gibt es einen Mehrkindzuschlag von 20 € im Monat für das dritte und jedes weitere Kind, für das sie Familienbeihilfe beziehen. Die Einkommen der Eltern werden nur dann zusammengerechnet, wenn sie in diesem Kalenderjahr länger als sechs Monate im gemeinsamen Haushalt gelebt haben.

Den Mehrkindzuschlag erhalten Sie über die Arbeitnehmer*innenveranlagung.

Unterhaltsabsetzbetrag (UHAB)